Home / Finanzen

Studienfinanzierung - erst mal BAföG prüfen lassen

BAföG Werbeplakat. Link zum DSW.
7% mehr seit WS 2016/17!

Ein Studium ist heute ein Vollzeitjob. Bachelorstudiengänge mit Anwesenheitspflicht fordern ihren Tribut - für einen Nebenverdienst bleibt wenig Zeit. Anderseits gilt: Wer zügig studieren will, muss den Kopf frei haben von finanziellen Sorgen.

Zuständig für das Hochschul-BAföG sind die Studenten-/Studierendenwerke - nicht jedoch in Rheinland-Pfalz. Hier übernehmen die Ämter für Ausbildungsförderung an den Hochschulen diese Aufgabe.

Grob gerechnet müssen Kosten für Lebenshaltung (Wohnung, Nahrung, Mobilität, Kommunikation, Freizeit) und Studium (Bücher, Skripte, Studierendenwerksbeitrag) von monatlich mindestens 750,00 Euro eingeplant werden. Diesen Ausgaben müssen entsprechende Einnahmen gegenüberstehen.

Die wohl bekannteste Form der Studienfinanzierung ist das BAföG. Daher sollte jede/r Studierende zuerst prüfen, ob Anspruch auf BAföG besteht. Mit dem BAföG (Bundesausbildungsförderungsgesetz) sollen junge Menschen eine Ausbildung finanzieren können, die ihren Fähigkeiten und Neigungen entspricht.

BAföG steht seit 1971 für mehr Chancengleichheit. Die Studierenden bekommen BAföG, wenn die eigenen finanziellen Mittel und die der Eltern oder Ehegatten/Lebenspartner dazu nicht ausreichen. Studierenden-BAföG wird in der Regel zur Hälfte als Zuschuss (also geschenkt) und zur Hälfte als zinsloses Darlehen gewährt. Von der Darlehenssumme muss man insgesamt maximal 10.000,- Euro zurückzahlen. Zum WS 2016/17  wurden Bedarfssätze und Freibeträge um 7 Prozent erhöht.

Auf der Homepage des Deutschen Studentenwerks finden Sie grundlegende Infos zur Studienfinanzierung.

Weitere Finanzierunsgmöglichkeiten sind Studienkredite und Stipendien.